Das Bild oben ist eine Zeichnung. Das ist keine Design-Entscheidung. Es ist die einzige Art Bild, die von der ersten CAGE existiert.

Handys kommen an der Tür weg. Keine Fotos, keine Stories, niemandes Nacht morgens in deinem Feed. Du willst ein Bild vom Raum? Dann muss ihn jemand zeichnen.

Für die zweite Edition wurde die Regel härter. CAGE by UNDR ist diesen Samstag, 12. September, zurück im Club AMT — und diesmal kommen Handys gar nicht mehr rein.

Was sich geändert hat

Über die Premiere im Juli haben wir geschrieben. Danach hat UNDR das Feedback gelesen und die Nacht daran neu gebaut.

Einlass eine Stunde früher — 22:00 statt 23:00. Hard Techno kriegt 1,5 Stunden mehr und geht von Anfang an hart rein, statt sich hochzuarbeiten. Keine Handys drinnen. Größere Play Area.

Die Preise blieben. Early Bird 10€, Vorverkauf 16€, 20€ bar an der Tür. In dieser Stadt sind das zwei Getränke.

Zwei Floors, zehn Stunden

Techno von 22:00 bis 08:00: Malouna eröffnet, Misha Svirid nimmt die Mitte, Alyne die frühen Stunden, Jakob Lesch macht zu. Hard Techno von 23:00 bis 06:30: Nicole Lukiys, Paula Hilton, Fallen Paladin. Performances von Anna Youngblood, Jenna Berlyn und Tanit.

Die Letzten sind gegen neun draußen.

Mehr zum Spielen

Andreaskreuz. Play Bench. Gyn Chair. Sling. UNDR sagt, da kommt noch was Großes — Name folgt, sobald bestätigt.

Musik zuerst. Und sie sagen es auch.

Die meisten Kinky-Partys dieser Stadt verkaufen dir das Kinky. CAGE nicht. Komm wegen der Musik — wenn mehr passiert, passiert mehr. Ihre eigenen Worte: Wenn Kink der Hauptgrund ist, warum du ausgehst, passt eine ihrer anderen Nächte wahrscheinlich besser.

Der Satz kostet Tickets. Er hält aber auch die Falschen aus der Play Area — und daran hängt, ob eine Play Area überhaupt funktioniert.

Warum die Stadt das braucht

Berlin beschwert sich gern darüber, was es verliert. 30€ an der Tür. Räume, die zu Content werden. Floors voller Leute, die filmen statt zu tanzen.

Beschweren kostet nichts. Das Gegenteil bauen schon.

Eine 10€-Stufe, die 10€ bleibt. Eine Bar, an der du die ganze Nacht bleiben kannst. Mitten in der Stadt, unter den Alexanderplatz-Bögen. Handys weggeschlossen. Ein echtes Awareness-Team. Eine Tür, die den Dresscode kontrolliert und nicht dein Portemonnaie. Nichts davon ist ein Slogan. Jedes davon kostet den Veranstalter Geld.

So sieht Rebellion 2026 aus. Kein Manifest. Eine Kalkulation, in der der Eintritt mit Absicht billig bleibt.

Samstag

CAGE by UNDR, Sa 12. September, Einlass 22:00, bis 09:00. AMT, Dircksenstraße 114. 21+. Early Bird 10€, VVK 16€, Abendkasse 20€ bar. Dresscode Sexy Techno, kinky, fetish — Straßenklamotten bleiben draußen, wird an der Tür kontrolliert. Drinnen: keine Handys, Play Area, Chill-Bereich, bezahlbare Bar, Awareness die ganze Nacht. Tickets.

▥ STEP INSIDE. LOCK THE WORLD OUT.